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Unter der Regie des DRK Generalsekretariates wurde über ein Jahr lang die größte deutsch Wasserrettungsübung organisert. An dieser Übung nahmen auch Teile des Wasserrettungszuges Thüringen mit 4 Staffeln und 18 Wasserrettern teil. Glücklicher Weise konnte ich im Zugtrupp mit Teilnehmen.

So möchte ich euch einen kleinen Einblick in die vier spannenden Tage in Ingolstadt geben. Euer Marcus 

In den 4 Tagen und den 3 Nächten vom 30.09. bis zum 03.10. wurden durch jeden Wasserrettungszug 12 ganz unterschiedliche Notfallszenarien geübt. Fast alle bis ins Detail ausgearbeiteten Szenarien waren rund um das Thema Hochwassersituation angelegt. So galt es unter anderem, ein in der Donau treibendes Hausdach mit ca. 20 Personen zu evakuieren, ein brennendes Motorboot zu löschen und die Brandverletzten zu versorgen, eine Seilfähre zwischen zwei Ufern zu bauen und die Personen von der einen auf die andere Seite zu transportieren.

Viele der Übungen fanden in der Nacht statt. So wurde unser Zug um 21.30 Uhr alarmiert, ein mit 11 Personen besetzte und nun gekentertes Boot auf der Donau zu finden, alle Personen zu retten und diese am Land medizinisch fachgerecht zu versorgen.  Unterstützt wurden wir dafür durch einen zweiten Wasserrettungszug. So suchten wir mit 7 Booten einen ca. 5 km langen Donauabschnitt nach den betroffenen Personen ab. Nach vier Stunden konnte dann auch das letzte Opfer aus der Donau gerettet werden.

An einem ausgedienten Bus auf dem Truppenübungsplatz der Pioniere in Ingolstadt übten wir mit zwei weiteren Wasserrettungszügen den Massenanfall von Verletzten (MANV) mit 33 Unfallopfern. Unter anderem bei dieser Übung lernten wir Thüringer eine ganze Menge Neues, da neueste Methoden der Opfervesorgung zum Einsatz kamen.

Insgesamt war die Übung ein sehr lehreiches und intensives Wochenende für uns alle. So konnten wir nicht nur fachlich viel mitnehmen, sondern auch aus der Organisation und Durchführung der Übung viel für unsere Fortbildungen bezüglich Bootsdienst, Tauchen und Wasserretter  in Thüringen lernen.

Hier noch ein weiterer Bericht beim DRK Generalsekretariat.