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Eine Jugendliche  war beim Aufenthalt an dem steilen Hang hinter der Staumauer abgerutscht und in die Saale gestürzt. Ihre Freundin wollte ihr zu Hilfe kommen, wobei sie ebenfalls in die Saale stürzte. Ein dritter anwensender Jugendlicher konnte schließlich nur noch einen Notruf absetzen, um Wasserrettung, Feuerwehr und Sanitätsdienst zu alarmieren.

So stellte sich das Szenario dar, welches die DRK Wasserwacht zusammen mit der Feuerwehr Schleiz für eine gemeinsamme Übung vorbereiteten.

Mit der Alarmierung durch die Rettungsleitstelle wurden am Donnerstag Abend (23.02.2012) die Einsatzkräfte der Feuerwehren Schleiz und Burgk, der DRK Wasserwacht Schleiz und Teilnehmer der aktuellen Sanitätsdienstausbildung des DRK an die Einsatzstelle unterhalb der Staumauer Burgkhammer geschickt.

Als diese an der Einsatzstelle eintrafen, fanden sie jedoch nur eine Jugendliche vor, welche verletzt und gehunfähig am Fuße des Steilhangs im Wasser lag. Sie konnte bei ihrer Rettung den Wasserrettern mitteilen, dass ihre Freundin nach ihrem Sturz durch die kräftige Strömung abgetrieben wurde.

Sofort machten sich weitere Wasserretter und Feuerwehrleute auf die Suche nach der Vermissten. Mit Scheinwerfern und einer Wärmebildkamera suchten sie beide Uferseiten der Saale ab. Nach ca. 300m konnten sie die Jugendliche unterhalb eines kleinen Wehres finden. In nahezu vollständiger Dunkelheit befreiten sie sie aus ihrer Lage und transportierten sie zurück zur Staumauer.

Dort, mitten in Burgkhammer hatten die angehenden Sanitäter in dem von der Feuerwehr bereitgestellten Zelt eine Sanitätsstation eingerichtet. Darin übernahmen sie die Versorgung von beiden Verletzten. Neben den Verletzungen selbst musste bei beiden Opfern auch eine kräftige Unterkühlung behandelt werden. Zum Glück für Opfer und Einsatzkräfte beheizte die Feuerwehr Schleiz das Zelt.

Gleich mehrere Umstände liesen dieses, nicht unrealistische Szenario zu einer Herausfoderung für alle werden. So lief ein Teil des Einsatzes in der Dunkelheit ab. Gleichzeitig war das Laufen entlang des steinigen und teilweise bewachsenen Ufers schwer. Die Strömung der Saale stellte bei der Abgabe von 10 Qubikmeten Wasser pro Sekunde durch die Staumauer Burgkhammer stellte eine weitere Herausforderung dar.

Schlussendlich wurden die Aufgaben gemeinsam erfolgreich gemeistert. Führungskräfte des Landratsamtes, des DRK und aus dem Rettungsdienst beteiligten sich als Beobachter an dieser Übung. Ihnen sowie allen Einsatzkräften und den beiden Opfern gilt ein großer Dank für ihr Engagement. Ein Dank geht ebenso an die Werksleitung des Punpspeicherwerkes Bleiloch, da nur durch ihre Unterstützung durch die Regulierung des Wasserabflusses die Übung überhaupt erst möglich wurde.

 

Ein Dank für die Bereitstellung der Fotos geht an Ronny Schuberth.

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Link zum Bericht zur Einsatzübung beim DRK Kreiverband Saale-Orla e.V.

Link zum Bereicht bei der Feuerwehr Schleiz